Diskussion um Marx-und-Engels-Denkmal
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Der eine sitzt, der andere steht: Karl Marx und Friedrich Engels stemmen sich in der Mitte Berlins gegen die Zeit. Um das Denkmal der kommunistischen Vordenker auf dem Marx-Engels-Forum zwischen Spree und Alexanderplatz gibt es Streit. Nachdem Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) vorgeschlagen hat, das vier Meter große Duo aus dem Zentrum der Hauptstadt zu verbannen, schlägt dem Bayern der Unmut von Berliner Stadtpolitikern entgegen. Die beiden Figuren, die hinter der Baustelle des wieder auferstehenden Preußenschlosses auf das Ende des Kapitalismus warten, sollten auf den Gedenkfriedhof der Sozialisten im Ost-Stadtteil Friedrichsfelde verlegt werden, hatte Ramsauer gesagt. Das Marx- und Engels-Denkmal wurde nur drei Jahre vor dem Mauerfall aufgestellt. Der Bildhauer Ludwig Engelhardt hatte die Autoren des „Kommunistischen Manifests“ in doppelter Lebensgröße gestaltet. Wegen der Anzüge, in denen die beiden Theoretiker des Kommunismus stecken, wurde es im DDR-Volksmund auch „Sakko und Jacketti“ genannt. Seit dem Mauerfall waren immer wieder Forderungen laut geworden, die Statue zu versetzen. 2010 musste es dem Bau der U-Bahnlinie 5 etwas weichen. Seitdem blicken die Männer in Richtung Westen.
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