Berlin News: Erinnerung an den 4. November
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Es war ein Samstag, der 4. November 1989, als der friedliche Protest der DDR-Bürger auch die Hauptstadt erreichte. Zu hunderttausenden strömten die Menschen an diesem kalten, grauen und nassen Herbsttag auf den Alexanderplatz, um gewaltlos für Veränderungen, für Meinungs- und Reisefreiheit, schlicht für eine bessere DDR zu demonstrieren. Einen Monat zuvor hatte es noch staatlich verordneten Jubel zum 40. Jahrestag der Gründung der DDR gegeben. Und jetzt das: Geballter Protest gegen die alten Männer in ZK und Politbüro und die allgewaltige SED. 5 Tage später fiel die Mauer. Seitdem steht der 9. November für das vereinte Deutschland und der für den Untergang der DDR so wichtige Tag , der 4 November, droht in Vergessenheit zu geraten. Dass heute ausgerechnet die SED Nachfolgepartei, die Linke, an die Demonstration auf dem Alex erinnerte, ist für viele ein Treppenwitz der Geschichte.
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