Berlin Sport: Hertha im Schockzustand
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Noch schwört der Vorstand Treue, doch für Trainer Lucien Favre wird es bei Hertha BSC ungemütlich.
«Wir sind alle schuld, auch ich. Es ist eine sehr, sehr schwierige Situation», bekannte der Schweizer mit Leidensmiene, nachdem die Berliner mit dem blamablen 0:4 (0:3) gegen Aufsteiger SC Freiburg am Sonntagabend auf den letzten Platz der Fußball-Bundesliga abgerutscht waren. Ohne Mumm, ohne Plan, ohne Gesicht - der Vorjahresvierte ist nur noch ein Schatten seiner selbst, das «System Favre» greift nicht mehr. Aber auch nach fünf Niederlagen in Serie zwingt sich der klamme Hauptstadt-Club zur Ruhe. «Lucien Favre ist der richtige Trainer für Hertha BSC, und er bleibt es auch», versicherte Sport-Geschäftsführer Michael Preetz.
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