Gedächtniskirche verdeckt
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Ein Wahrzeichen verschwindet. Tag für Tag wächst zurzeit das Baugerüst an der Berliner Gedächtniskirche ein Stück höher. Ende des Monats wird der Kirchturm nicht mehr zu sehen sein, wie die Gemeinde mitteilte. Zwei Jahre lang wird dann an der Sanierung des symbolträchtigen, mittlerweile aber maroden Bauwerks gearbeitet. Der im Zweiten Weltkrieg durch Bomben beschädigte Kirchturm - im Volksmund später «Hohler Zahn» genannt - war als Mahnung gegen den Krieg als Ruine stehengelassen worden. Anfang der 60er Jahre entstand darum herum ein Kirchenneubau nach den Entwürfen von Egon Eiermann.
Wenn der Turm vollständig eingerüstet ist, wird mit der detaillierten Bestandsaufnahme der Schäden begonnen. Im nächsten Jahr starten dann die eigentlichen Bauarbeiten, die nach Angaben der Kirche Mitte 2012 abgeschlossen sein sollen. Die Turm-Sanierung wird rund 4,1 Millionen Euro kosten. Zwei Millionen Euro kommen zu gleichen Teilen vom Land Berlin und vom Bund. Das restliche Geld steuern die evangelische Kirche, Spender und Sponsoren bei.
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