Bislang keine Dioxin-Gefahr
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Berlin ist nach Informationen des Senats weiterhin frei von Lebensmitteln, die Dioxin enthalten. Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke) sagte am Dienstag: «Es gibt eine gute Nachricht: Es gibt weiterhin keine Informationen darüber, dass mit Dioxin belastete Lebensmittel nach Berlin geliefert wurden.» Nach ihrer Einschätzung zeige der neueste Fund von Dioxin in Schweinefleisch aber das Ausmaß des Problems: «Hieran ist erkennbar, dass wir erst am Anfang der Aufklärung des Skandals stehen.»
Die Pflicht zur genauen Prüfung und zur Sorgfalt liege aber bei den Firmen aus der Lebensmittelbranche, sagte Lompscher. «Die staatlichen Lebensmittelkontrollen können naturgemäß nur punktuell sein.»
Lebensmittelkontrollen in Sachen Dioxin sind nicht leicht. Die giftige, chemische Substanz, die sich vor allem in Fetten einlagert, lässt sich mit bloßen Auge nicht sehen. Man kann sie auch nicht riechen oder schmecken. Der Test auf Dioxin in Lebensmittel-Proben im Landeslabor ist aufwendig. Eine Untersuchung dauert rund fünf Tage. In dieser Zeit kann die kontrollierte Eier- oder Fleischlieferung verkauft und auch schon verzehrt sein.
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